Blutegeltherapie
„Igitt – Blutegel!“
Ist meist die erste Reaktion, wenn ich die Therapiemöglichkeit mit den kleinen Saugern anspreche.
„Wow, meinem Tier geht es wirklich viel besser!“
Ist in der Regel die Aussage nach der Therapie.
Tatsächlich haben diese „kleine Schlangen“ erstaunliche heilsame Fähigkeiten.
So saugen sie nicht etwa nur Blut aus ihren „Patienten“, sondern sie geben dabei mit ihrem Speichel mehr als 30 Wirksubstanzen ab, die insgesamt gerinnungshemmend, entzündungshemmend, gefäßerweiternd, schmerzstillend und antibiotisch wirken.
Daraus ergeben sich in der Tiermedizin unter anderem folgende Einsatzmöglichkeiten:
Beim Hund:
Arthrosen der kleinen und großen Gelenke (HD!)
Erkrankungen der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle „Dackellähme“, Cauda Equina-Syndrom)
Prellungen, Quetschungen
Sehnen- und Bänderverletzungen
Akute und chronische Entzündungen
Beim Pferd:
Hufrehe!
Arthrosen (z. B. Spat)
Erkrankungen der Hufrolle
Sehnenerkrankungen
Kreuzverschlag
Gelenkgallen
Nach Zeitaufwand je Std. 30 Euro, max. 80 Euro
Zuzüglich Blutegel und Anfahrt