Bach-Blütentherapie
Einsatzgebiete der Bach-Blütentherapie
Das Haupteinsatzgebiet der Bach-Blütentherapie ist die gestörte Gemütsverfassung des Tieres, welche sich in ganz unterschiedlichen Symptomen äußern kann.
Jedes Tier hat seinen ganz eigenen Charakter und Temperament, es reagiert auf die für ihn typische Weise auf seine Umwelt und verarbeitet Einflüsse auf seine ganz spezielle Art und Weise. Ist das Tier seelisch im Gleichgewicht können ihn aufregende oder negative Erlebnisse nicht wirklich aus dem Gleichgewicht bringen, es reagiert kurzzeitig mit Freude, Spannung, Angst usw. und fühlt sich anschließend wieder wohl.
Wenn dieses Gleichgewicht nun aus welchen Gründen auch immer erschüttert wird, schafft das Tier es nicht mehr „vernünftig“ mit den äußeren Einflüssen umzugehen, die Folge ist ein gestörtes Verhalten. Diese Störungen im Verhalten können sich nun, je nach Ausgangslage (Charakter/Temperament) ganz unterschiedlich äußern. Einige Beispiele für solche Verhaltensstörungen wären z. B.:
Ängstlichkeit bis hin zur Panik
Aggression gegenüber anderen Hunden, Menschen oder Gegenständen
depressives, unbeteiligtes Verhalten
Hyperaktivität, Konzentrationsmangel
Unsicherheit durch mangelndes Selbstvertrauen
Verlustangst, „nicht mehr alleine bleiben können“
Unsauberkeit und/oder Markieren im Haus
Intensives Benagen, Kratzen und Belecken ...
Bei all diesen und weiteren Symptomen ist immer mit abzuklären ob es eine organische Ursache für das veränderte Verhalten gibt! So können z. B. auch Schmerzen, Allergien, Hormonstörungen usw. zu verändertem Verhalten führen. Sind klinische Ursachen auszuschließen ist auf jeden Fall eine Bach-Blütentherapie anzuraten. Liegen klinische Ursachen vor, sollten diese entsprechend behandelt werden, aber auch da ist es durchaus sinnvoll, parallel die gestörte Seele des Tieres zu versorgen.

Wie sieht eine Bach-Blütentherapie aus?
Um die passenden Bach-Blüten auswählen zu können, muss ich Ihr Tier sehr genau kennen lernen, um einschätzen zu können auf welcher Grundlage es zu den Störungen im Verhalten gekommen ist.
Wie oben bereits erwähnt muss abgeklärt werden, ob es organische Ursachen für die Symptome gibt. Dann ist die unmittelbare Umwelt von großer Bedeutung. Welche Einflüsse bringen das Tier aus dem Gleichgewicht und kann man diese abstellen oder vermindern? In wie weit spielt das Verhalten seiner Bezugspersonen oder weiterer Haustiere eine Rolle? Manchmal kann es notwendig sein, nicht nur den eigentlichen Patienten zu behandeln, sondern auch andere „Familienmitglieder“. Es gilt herauszufinden, ob und welche auslösenden Ursachen es für die Verhaltensänderung gegeben hat (Schock, Verlust, Unterdrückung u. ä.). Diese ganzen Informationen, die in einem intensiven Anamnesegespräch erfasst werden, führen dann zu den richtigen Blütenmitteln.
Manchmal führen auch gerade bei Hunden Erziehungsfehler und grundsätzliche Fehler im Umgang zu problematischem Verhalten. Dann ist eine Blütentherapie alleine sicher keine Lösung, dann ist es unvermeidlich am korrekten Umgang mit dem Tier zu arbeiten!!!

Gibt es Nebenwirkungen?
Bei der Bach-Blütentherapie kann es zu keinen Nebenwirkungen kommen. Die Blütenmittel enthalten keine chemischen Wirkstoffe, sondern nur reine energetische Information. Wenn die falschen Mittel gewählt werden, ignoriert der Körper diese Information einfach. Es gibt keinen direkten Einfluss auf Körperfunktionen oder Organe. Dr. Bach hat bewusst nur die Blüten solcher Pflanzen ausgewählt, die weder giftig sind, noch als Heilpflanzen oder der Nahrungsaufnahme dienen.
Die einzige „Nebenwirkung“, die bei der Bach-Blütentherapie auftreten kann, ist dass das eigentliche Wesen des Tieres zu Tage kommt, welches möglicherweise bisher verborgen gewesen ist. Das kann bedeuten, das bisher eher gemütliche Gesellen plötzlich ungeahnte Energien entwickeln und damit unter Umständen für ihren Besitzer auch anstrengender werden. Ebenso können aus schüchternen „Mäuschen“ selbstbewusste Persönlichkeiten erwachsen, die einen ganz anderen Umgang erfordern.
Wie werden die Bach-Blüten verabreicht?
Die Blütenmittel werden in Tropfenform 3-4 x täglich verabreicht. Am besten wirken sie bei direktem Kontakt mit der Maulschleimhaut, dass heißt Idealerweise leckt ihnen ihr Tier die 3-5 Tropfen direkt von der Handfläche oder von einer Untertasse auf. Wenn das nicht möglich ist, sollte man die Tropfen in etwas Flüssigem verabreichen, was das Tier gerne aufnimmt (Sahne, Joghurt, Jelly vom Dosenfutter o. ä.), auch möglich aber nicht so günstig ist die Verabreichung mit festem Futter bzw. Leckerlies. Bei Katzen kann es gut funktionieren das Mittel aufs Fell zu tropfen, von welchem sie sich die Flüssigkeit abputzen.
Auf keinen Fall sollte die Verabreichung der Bach-Blüten mit Stress für das Tier verbunden sein, zwangsweises Eingeben ins Maul unter Festhalten des Tieres ist demnach absolut tabu!!
Zusätzlich zu der direkten Gabe hat es sich bewährt einen extra Trinknapf bereit zu stellen in dem 1x täglich 5 Tropfen des Mittels gegeben werden. Auf diese Weise hat das Tier die freie Auswahl zwischen reinem Wasser und der Arznei. Es ist interessant zu beobachten, wie manche Tiere gerade zu Beginn der Behandlung fast ausschließlich das Wasser mit dem Blütenmittel wählen.

Wie schnell wirken die Bach-Blüten?
Ähnlich wie bei der Homöopathie ist es unmöglich dazu eine sichere Aussage zu treffen. Bei manchen Tieren wirken die Blütenmittel fast von einem Tag auf den anderen, bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis erste Veränderungen auftreten. Das hängt von der individuellen Reaktionsweise des Patienten ab und wie tief sich das gestörte Verhalten bereits manifestiert hat. Ebenso kann nicht vorhergesagt werden, wie lange das Mittel verabreicht werden muss. Von 1-2 Wochen bis zu einem halben Jahr oder auch länger ist alles möglich. Grundsätzlich kann man die Bach-Blüten nicht überdosieren – siehe Nebenwirkungen -. Hat man eine Harmonisierung des Verhaltens erreicht, also ist das Tier wieder gesund, kann man die Bach-Blüten absetzen. Es ist aber nicht auszuschließen, das es auch mal zu Rückfällen kommt, z. B. weil der auslösende Faktor nicht beseitigt werden kann oder erneut auftritt. Dann ist es eben erforderlich die Therapie fortzusetzen. Einzig der Patient kann uns mitteilen, wie lange er die Mittel benötigt.
Außerdem kann es notwendig sein im Laufe der Behandlung die Blütenmittel dem veränderten Verhalten anzupassen, also eine neue Mischung auszuwählen.
Was Bach-Blüten nicht sind/Grenzen der Bach-Blütentherapie
Bach-Blüten sind keine Beruhigungsmittel! Sie machen weder schläfrig noch müde oder teilnahmslos, ebenso wenig machen sie süchtig. Sie dienen ausschließlich der Harmonisierung des inneren Gleichgewichtes. Hyperaktive Tiere können dadurch zwar gelassener werden, aber phlegmatische genauso auch munterer. Doch wird man aus einem Pekinesen keinen Border Collie machen können. Die grundlegenden Charaktereigenschaften bleiben immer erhalten, lediglich die Reaktionsweisen werden normalisiert.
Sollten generell falscher Umgang oder schlechte Umweltbedingungen zu den Verhaltensauffälligkeiten führen, können Bach-Blüten nicht viel ändern, so lange sich die Umstände nicht bessern!
Kosten einer Bach-Blütentherapie
zzgl. Anfahrt 0,50 Euro/km einfache Entfernung
Telefonische Beratung im Rahmen der Therapie kostenfrei